Andy - Hundeschule Mitch

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Über ...

Mit ihm hat alles angefangen – Manitu’s Andy, Collie langhaar
(1. November 1982 bis 25. März 1993)

Geboren am 1.11.1982 bei Rita und Kurt Sterchi in Schwarzenburg, zusammen mit 1 Bruder und 2 Schwestern.

Unser damals 3 Jahre alter Kater Sascha, bekennender Hundehasser, hat den kleinen Andy von der ersten Minute an akzeptiert. Und ab diesem Tag (Andy kam am 22.1.1983 zu uns) hat sich die Einstellung von Sascha allen Hunden gegenüber geändert! Von nun an gab es für ihn nette Hunde und solche, die ihn schlicht nicht interessierten.

Andy war ein wunderschöner Collierüde, ein richtiger Schottischer Schäferhund, mit viel Spiel- und Beutetrieb und sehr viel Temperament! Wesensstark, ziemlich dominant, ich musste die Rangordnung täglich einhalten, durfte nie “den Fünfer gerade sein lassen”, wie zum Beispiel mit den beiden nächsten Hunden Mitch und Spike. Andy war ein wundervoller Hund und durch sein starkes Selbstbewusstsein hat er mich gezwungen, mich mit dem Wesen HUND sehr intensiv abzugeben. Er hat mich sehr viel gelehrt, mit und durch ihn habe ich mit Unterstützung seiner Züchter und meiner ersten Übungsleiterin die Grundlage für mein heutiges Wissen und Verständnis um das Lebewesen Hund gelegt.

Wir sind auch ein paar Mal an eine Ausstellung gegangen, aber “leider ist dieser hübsche Rüde etwas zu gross….” (Andy hatte ein Stockmass von 64 cm!) hat diese “Karriere” beendet.

Viel mehr Spass hat uns beiden der Hundesport gemacht. Da ich das Glück hatte, bereits 1983 eine Übungsleiterin zu haben, welche mit Würstli und Spielzeug (das war damals für die anderen Hundesportler ein “Verbrechen”) zu arbeiten, habe ich mit Andy wirklich sehr gute Erfolge erzielt. Er lernte, dass er mitmachen durfte und nicht musste (was bei seinem dominanten Wesen wahrscheinlich sonst eine sehr harte Arbeit geworden wäre). Wir starteten mit viel Erfolg und Freude in den Sparten Sanitätshund 2 und Suchhund.

Bis etwa zum Alter von knapp 2 Jahren hat Andy sehr gerne und sehr viel mit fast allen auch wildfremden Hunden jeder Grösse gespielt.

Später ist er mit der Wahl seiner vierbeinigen Freunde sehr wählerisch geworden. Vor allem (unerzogene) Klein- und Junghunde hat er nicht gut ertragen. Dank seinem sicheren Wesen und der guten Beisshemmung sind die paar Raufereien ohne schlimme Folgen oder gar Verletzungen vorbei gegangen. Da er auch einen ausserordentlich guten Appell gehabt hat, konnte ich nach den ersten Vorfällen solche Raufereien verhindern, indem ich ihn zurückrief, sobald ein fremder Hund in der Nähe auftauchte. Bei mir an der Leine hat er nie gerauft, da wusste er, dass ich der Rudelchef bin und allenfalls die Angelegenheit auf meine Art geklärt hätte.

Zu Andys Freunden gehörten sein Leben lang die beiden Collies Blacky und Calino von Reto und Heidi, wir haben uns am 1.5.83 durch die Hunde kennengelernt und haben auch heute noch Kontakt! Reto und Heidi sind auch Gotte und Götti von unserem Sohn geworden.

Ein paar Tage lang ist mir aufgefallen, dass Andy beim Kotabsetzen Schwierigkeiten hatte. Die Tierärztin hat einen sehr grossen Tumor am Enddarm festgestellt. Da Andy aber sonst sehr fit und gesund war, beschlossen wir uns, die schwere Operation zu versuchen und zu hoffen, dass der Schliessmuskel nicht betroffen sei. Die Operation gelang, doch die weitere Darmkontrolle noch in der Narkose zeigte, dass der bösartige Tumor überall im Darm wucherte. Schweren Herzens beschlossen wir zusammen mit der Tierärztin, Andy nicht mehr aus der Narkose erwachen zu lassen.

Andy, Du und ich waren ein Team! Ich danke Dir dafür, dass Du mir vom ersten Tag an gezeigt hast, dass ein Hund nicht einfach ein Mensch auf vier Beinen ist. Durch Dich bin ich von Anfang an der Faszination des Lebewesens HUND verfallen und bis heute nicht davon abgekommen!

 
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