Spaziergang im Frühling, die Natur erwacht

Im Winter darf der Hund über die gefrorenen oder schneebedeckten Wiesen und Matten spurten, darf dem Ball nachjagen und sich genüsslich wälzen. Im Frühling heisst es dann wieder „uf em Wäg blibe“! Bitte achten Sie unbedingt darauf, dass ab Mitte März keine Felder und Äcker mehr betreten werden dürfen. Auch wenn es vielleicht noch nicht so sehr gut sichtbar ist, Gras und Getreide wachsen bereits und die noch dünnen Halme und kleinen Wurzeln sind nicht sehr widerstandsfähig und würden durch die Hundepfoten zerstört. 

 

 Das Foto von Dschinn und Plüsch habe ich am 2. April 2014 bei Dresselbach im Schwarzwald aufgenommen. 

Lernen Sie Ihrem vierbeinigen Begleiter doch das Kommando „Weg“ oder rufen Sie es ihm nach dem Winter schnell wieder in Erinnerung! Die Landwirte werden es Ihnen danken und später im Sommer auch nichts dagegen einzuwenden haben, wenn Sie mit dem Hund auf den frisch gemähten Wiesen üben und spielen!

 Vorsicht Gülle! In dieser Jahreszeit bringen die Landwirte Gülle auf die Wiesen und Felder aus. Viele Inhaltsstoffe dieser Gülle sind für unsere Hunde giftig! Stichwort Botulismus. Es gibt kein Medikament dagegen, unter Umständen stirbt ein Hund, der Gülle aufgenommen hat, indem er Gras frisst, aus einer Pfütze trinkt oder sich die verschmutzten Pfoten leckt! 

Ein wichtiges Thema in dieser Jahreszeit ist auch an die Zeckenvorbeugung. Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt darüber. Der Frühling ist auch eine gute Gelegenheit, um den Hund wieder einmal zu entwurmen, fragen Sie auch hier Ihren Tierarzt nach dem Vorgehen.

Aber nicht nur die Felder sind für uns und unsere Hunde tabu geworden, im Wald müssen wir noch mehr als sonst darauf achten, dass die Wildtiere nicht gestört werden, da jetzt Rehe, Hasen, Füchse, Igel, Marder, Eichhörnchen usw. alle Junge erwarten, und die werdenden Muttertiere auf keinen Fall gehetzt werden dürfen. 

In vielen Kantonen in der Schweiz herrscht ab ca. April bis ca. Juli Leinenpflicht im Wald und am Waldrand. Erkundigen Sie sich über die Vorschriften in Ihrer Region.